Sunday, 1 November 2009, 15:37 - Starcat

NaNoWriMo 2009

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Es hat begonnen. Der Monat November ist angebrochen und mit ihm beginnt der National Novel Writing Month. Eine jährliche Veranstaltung bei der sich Zehntausende Autoren zumindest virtuell zusammentun und gemeinsam im engem Zeitrahmen von bloß 30 Tagen jeder individuell einen Roman von mindestens 50.000 Worten zu schreiben.

Ziel ist es nicht zwangsläufig einen fertigen Roman in der Hand zu halten, obwohl der NaNoWriMo bereits in manchen Fällen einen guten Teil dazu beitrag, sondern vielmehr etwas aus dem einsamen Autorendaseins heraus zu treten, Gleichgesinnte zu finden und mit Ihnen gemeinsam die Freuden und Frustrationen des Schreibhandwerks zu teilen. 30 Tage in denen Zehntausende Menschen ähnliches erleben, mit ähnlicher Nervosität und Begeisterung ans Werk gehen, ähnliche Sorgen teilen und am Ende vielleicht ein ähnliches Gefühl der Genugtuung erlangen, indem sie endlich die Motivation gefunden haben einen lang gehegten Traum auf das Papier, oder die digitalen Weiten der Festplatte, zu bannen.

Es ist kein Wettbewerb im Sinne von Konkurrenzkampf, es ist ein Wettbewerb in dem man gegen seinen eigenen inneren Schweinehund antritt oder vielleicht gegen den Drang alles durchzuplanen oder den Drang jedes geschriebene Wort direkt zu überarbeiten. Dafür bleibt nach dem 30. November immer noch genug Zeit.

Man gewinnt keine Preise und man wird zu nichts gezwungen. Man gewinnt Motivation und eine Art Urkunde für den Fall, dass man es schafft. Doch ob man es schafft ist nebensächlich, denn hier ist es in der Tat der Weg, der das Ziel ist. Ein Weg den man Ausnahmsweise, dieses eine Mal im Jahr nicht ganz alleine geht, sondern in moralisch unterstützender Gesellschaft. Ein Weg den man jeden Tag ein wenig weiter geht. Vielleicht, wenn alles gut läuft, bis zur entscheidenden 50.000 Wort Marke.

Eine Weile überlegte ich, welche Romanidee ich denn überhaupt in die Tat umsetzen sollte. Meine Wahl fiel letztendlich aber doch auf meine Eerievale Idee, die mich schon so lange begleitet. Drückt mir ganz fest die Daumen. Und vergesst nicht, selbst wenn ihr zur Nicht-Lesenden Fraktion gehört (falls es so etwas gibt): Ein Spiel das auf einem Roman basiert, ist gleich ein ganzes Stück weiter sobald der Roman auf dem es basiert erst einmal steht. Das aber nur am Rande, für die, die der Sache sonst nichts abgewinnen können. 😉

Ich habe mich gestern bereits darauf eingestimmt, indem ich mir nochmal Stephen Kings – On Writing als Hörbuch angehört habe. Es motiviert und begeistert mich noch immer genauso wie beim ersten Lesen (der Deutschen Fassung als Taschenbuch).

Mich begeistert die Idee auf jeden Fall endlich wieder zu schreiben und habe dann ausgeruht heute Morgen direkt mein erstes Pensum niedergeschrieben. 🙂

Vielleicht werde ich in nächster Zeit noch öfter von meinem Fortschritt beim NaNoWriMo 2009 berichten. 🙂

Für die unter euch, die mein Vorrankommen besonders interessiert, ihr findet mein NaNo-Profil hier.

1 Comment »

  1. Oreiller — 1. November 2009 @ 18:39

    Ich freue mich wirklich sehr, dass du wieder zum schreiben gefunden hast. Denn das kannst du wirklich gut 🙂 Ich wünsche dir die Ideen und die Motivation um am ende des Monats 50.000 Wörter zusammen zu haben! Ich werde spannend mitfiebern! 😀


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